Bei Facebook sind immer nur die anderen erfolgreich

Interaktion in Social Media

 

Als Mindset – Ninja kümmere ich mich natürlich auch um die Wirkung Deiner Social Media Aktivitäten, allen voran um Facebook. Hier legst Du entweder den Grundstein Deiner Bekanntheit oder rollst den Felsen Deines Business schon Richtung Abgrund.

Es ist ganz und gar nicht egal, was Du postest. Fast noch wichtiger als dann WANN ist nun einmal das WAS.

Denn das einzige, was die meisten von Dir kennen, sind Deine Posts, wir kennen nicht Deine Vita, Deine Erfolge, Deine Vision, Deine Lebenswelt, wir kennen nur Deine Aktivitäten auf Facebook.

Immer wieder das gleiche Dilemma.

Die Frage nach der Sichtbarkeit und der Wirkung.

Insbesondere die Frage nach: Warum sind andere erfolgreich mit ihren z.B. Facebookposts und ich nicht? Was machen die anders?

Ich springe doch auf allen Pages herum, like hier, teile da, schreibe sogar Kommentare a´la Klasse! oder „Find ich auch“.

Dann poste ich noch Zitate und auch Katzenbildchen, niedliche Hündchen und mein Mittagessen am Genfer See und mein Nachmittagstörtchen, sogar während des Urlaubs bin ich aktiv und poste schon früh am Morgen das Meer und am Abend den Sun-Downer.

Und genau hier liegt das Problemchen.

DAS IST KEINE SOCIAL MEDIA INTERAKTION!

Das ist eine Einbahnstrasse.

Was sollen wir denn darauf antworten? Ebenfalls … klasse?

Siehst Du?

Es riecht nach Selbstdarstellung, nicht nach Interaktion.

Warum die Facebookinteraktion wichtig ist

Einwegmüll oder Mehrwegzweck

Es kommt darauf an, wie und als was Du wahrgenommen werden möchtest.

Bist Du jemand mit eigener Meinung, oder schwimmst Du einfach dem Schwarm hinterher?

Gut, dann gehst Du auch in der Masse unter. Was auch sonst?

Nimmst Du Dir die Zeit mal Deine Meinung zu schreiben in mehr als zwei Sätzen? Schreibst Du auch, warum Du dieser Meinung bist?

Wenn Du ein Lob ehrlich meinst, weil jemand Deiner Facebookfreunde etwas erreicht hat, wie zeigst Du es? Schreibst Du: „Glückwunsch“?!

Oder hast Du Dir schon mal die Mühe gemacht, ein hübsches Bild dazu zu bearbeiten?

Lege Dir doch am besten gleich eine kleine Datei an: Glückwünsche für alle Fälle mit entsprechend hübsch gestalteten Bildern. Aber achte auch hier darauf, dass Du einer Internetgröße aus der MINT-Fraktion keine kuscheligen Kätzchen, Häschen, Bärchen, Blümchen und Schmetterlinge in verwunschenen Gärten als Bild sendest.

Auch die Bilder müssen zu der Person passen, der Du die ehrlich gemeinten Glückwünsche aussprechen möchtest. Und lege Dir dafür auch eine hübsche Sammlung an Zitaten zu. Du willst doch nicht immer jedem den gleichen Glückwunsch senden.

Hast Du schon eine Zitatedatei?

Wenn ja, durchleuchte sie. Sind hier Zitate enthalten, die echt keiner mehr hören kann?

Die Klassiker mit dem längsten weißen Bart der Geschichte, wie:

Jeder Weg beginnt mit dem ersten …..

Leben Dein Leben...

Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiter gehen…

Ein Tag ohne Lächeln…..

Boah, ich schlafe schon beim Schreiben ein.

Besser Du liest dazu meinen Blogartikel wie Du Charisma online überträgst.
http://quovadix.de/wie-du-charisma-online-uebertraegst/

Ja, ich liebe Zitate und poste viele davon. Nichts bringt meiner Auffassung nach, Meinungen, Erkenntnisse, Erfahrungen besser zum Ausdruck als ein hervorragendes Zitat.

Aber deswegen müssen sie lange noch nicht platt sein oder ausgelutscht. Ein plattes Zitat kannst Du lieber in Frage stellen, als es einfach nur zu posten.

Dein Zitat wird unmittelbar mit Dir in Verbindung gebracht und es bleibt haften, weil sie nun einmal die Eigenschaft haben, etwas über DICH auszusagen.

Sie erklären Dein Mindset. Ob Du willst oder nicht.

Stell also lieber eine Frage:

Was hältst Du von dem Zitat xy? Ist es zutreffend oder lässt es sich widerlegen?

Damit setzt Du eine Diskussion in Gang. Gleichzeitig erhältst Du eine mediale Aufmerksamkeit, Dein Name wird in diesem Thread immer wieder auftauchen, weil Dir geantwortet wird. Du missionierst nicht, Du interessierst Dich für die Meinung anderer.

Und wer liebt das nicht?

Urlaubsfotos, Videos, Essensposts usw. kannst Du posten, klar. Aber das solltest Du erst dann tun, wenn Du schon einige Fans hast, die es auch interessiert, was und wie Du Deine Freizeit verbringst und dennoch sollten sie sparsam eingesetzt werden. Diese ständigen Fotos von Menschen auf Yachten, auf Golfplätzen, im Ferrari oder in traumhafter Kulisse auf St. Barth, die sich im Nachhinein als Stock-Foto outen sind einfach nur peinlich.

Dann lieber ein Missgeschick posten, das macht allemal sympathischer.

Kommen wir zurück zum eigentlichen Thema.

Interaktion will strukturiert sein, nicht nur auf Facebook

Es gibt Angebote, Deine Blogartikel einzustellen um sie einem breiten Publikum vorzustellen. Das kannst Du so machen. Aber um wie viel besser wäre es, wenn Du noch einen kurzen Teaser dazu kreierst. Einfach nur den Link hineinsetzen wirkt lieblos und wenig ambitioniert. Noch besser wäre es, Du kreierst für einen Blogartikel mehrere Teaser, dann wird´s nicht öde. Oft merkst Du dann sogar erst, dass Dein Artikel für mehrere Genres geeignet sein könnte und kannst ihn öfter posten, ohne ein Gähnen zu erzeugen.

Du und die anderen Facebook-Nutzer

Wie steht´s denn um Dein Mindset? Möchtest Du Dich lediglich selber darstellen? Gut, dann machst Du alles richtig, her mit den Tierbildchen, Törtchen und Selbstbeweihräucherungsposts.

Du brauchst dann ab hier nicht weiterlesen.

Oder möchtest Du Dich wirklich auf Facebook, Twitter, Xing etc. VERNETZEN?

Willst Du wirklich Kontakte knüpfen, eine Community aufbauen?

Followers concept with Businessman holding a cardboard box

Dann hilf anderen, gib adäquate Antworten auf Fragen anderer . Selbst wenn Du dazu erst einmal googlen musst,  na und? Du willst doch helfen, Du möchtest doch wahrgenommen werden. Schau Dich um, wer fragt was? Wem davon möchtest Du helfen? Das muss nichts mit Deinem Business zu tun haben. Du darfst gerne über den Tellerrand schauen.

Aber erspare der Welt solche Kommentare wie:

„Weiß ich auch nicht“

„Sorry, kann ich Dir nicht helfen“

„Keine Ahnung“

Oder das absolute NO GO – „google das doch mal“.

Sowas braucht wirklich kein Mensch. Damit schlägst Du Dich wirklich selbst K.O. Du glaubst gar nicht, wie oft ich derartiges schon  gelesen habe.

Hast Du einen Link zu dem Thema der Frage, dann poste ihn an den Fragesteller oder stell die Frage selbst in Deiner Gruppe und poste dem Fragesteller dann die beste Antwort.

Wo wir gerade dabei sind. Hast Du schon eine Linkliste für wichtige Tools, die Dir und auch Deiner Community weiterhelfen angelegt?

Wenn nicht, nutze gerne meine. Hier handelt es sich um eine lebende Liste, die einer ständigen Erweiterung unterliegt. Du findest sie unter Gönn Dir , einfach draufklicken und schon kommen alle Tipps zu Dir, der Downloadlink befindet ganz unten auf der Seite.

Bitte teile nicht die komplette Liste, das wäre nicht fair, aber such Dir gerne Tools heraus, mit denen Du Dich und andere unterstützen kannst und wenn Du dies das machst, schreibst du einfach dazu, dass derjenige mehr dieser Tipps auf meinem Blog www.quovadix.de findet. Deal?

Eine Kategorie möchte ich auf keinen Fall auslassen

Facebook-Mysterie-Posts

Sie lauten so...

Bitte drückt mir Daumen heute.

Ende des Textes, nicht warum, nicht wofür, nicht wer?

Hm, das mutet ein wenig nach Aufmerksamkeit an, denn nicht wenige und auch ich  fragen dann in den Kommentaren um was es denn geht und Du kannst Dir ganz sicher sein, Du wirst es nie erfahren. Mehr als nach 3 Tagen ein „hat geklappt“ wirst du nicht mehr davon hören. Macht schon einen komischen Eindruck oder?

Schreibe doch besser: Heute steht eine Entscheidung an, die für mein Business, meine Familie, meine Freunde, meine Lebenswelt, meinen Job… immens wichtig ist. Deshalb kann ich einen Daumendrücken grad gut gebrauchen, dass es für alle gut ausgeht. Lust jemand mitzumachen? So hast Du nichts verraten aber auch niemanden verärgert. Und bitte vergiss nicht, Dich dann auch am Ende des Tages dafür zu bedanken. Wenn man bedenkt, dass „wildfremde“ Menschen heute an Dich denken, wirklich kurz mal die Daumen unter dem Tisch für Dich drücken - egal wo sie gerade sind - und für einige Sekunden ganz bei Dir sind, dann ist aller Ehren wert.

Wenn Du das nicht glaubst, dann geh doch jetzt mal kurz in die Stadt und bitte irgendeinen Menschen, den Du noch vorher gesehen hast, Dir die Daumen zu drücken- und dann renn schnell weg, denn sie würden Dich für durchgeknallt erklären. Siehst Du? Das ist der Unterschied,  in der virtuellen Welt gibt es echte Menschen, die Dir wohlgesonnen sind, einfach so, ohne dass Du bisher Herausragendes für sie getan hättest, wie es im 3D Leben nur selten bis gar nicht vorkommt. Das willst Du Dir doch wohl nicht verderben, oder?

So, nun versprich mir, dass Du vor jedem Post, vor J E D E M, darüber nachdenkst ob Du damit Dir, der Welt, der Community oder Deinen Kunden etwas bietest, muss diese Information wirklich raus? Oder ist sie grad nur für Dich weltbewegend? Dann schreibe darüber, was, warum für wen und schon ist Deine Reputation gerettet.

Und was ist nun mit Blogs?

Auch hier gilt es zu kommentieren. Das ist praktisch das Entgelt, in dem ein Blogger rechnet. Ohne Kommentare nutzt der beste Blog nichts. Wenn euch ein Blog gefällt, ein Thema, ein Tipp, dann schreibt das doch einfach mal auf den entsprechenden Blog. Nur dann kannst Du damit rechnen, dass auch Dein Blog kommentiert wird. Und das wünschst Du Dir doch auch. Es ist ein ständiges Geben und Nehmen und das gilt eben auch für Dich. Vor allem aber funktioniert Social Media so, erst GEBEN und dann annehmen, was da kommt. Vergiss aber bitte nicht auf jeden Kommentar so schnell als möglich zu antworten. Sollte Dir das mal nicht zeitnah gelingen, erkläre dem Kommentierenden das bitte.

Es ist ein Mensch, der sich die Zeit genommen hat, Dir zu antworten. Und wie oben erwähnt, das ist Gold wert, ach was Platin mit Diamant.  Jeder Blogger schreibt explizit für Dich, sonst würdest Du ja auf den Blog gar nicht gehen. Er setzt sein ganzes Herzblut rein, recherchiert für seinen Artikel, sucht für Dich die Infos zusammen, komprimiert diese, übersetzt sie in Deine Sprachwelt und liefert Dir Wissen kostenlos frei Haus, welches Dir dann auch noch ein ganzes Leben lang zur Verfügung steht. Ich finde, das ist durchaus mal eine Würdigung durch einen Kommentar, der Dich vielleicht fünf Minuten kostet, wert.

Was sagst Du dazu? Teile mir Deine Meinung mit auf Facebook oder auf dem Blog, das wäre dann auch gleich eine echte Interaktion.

Ninjagruß

 

 

Mindset-Ninja für Körpersprache, Kommunikation und Ausstrahlung; gepr. psych. Beraterin/Coach, Wirksamkeitstrainerin, Dozentin, Trainerin; zert. Referentin Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit (DAPR); Inhaberin der Onlineakademie AkademiedigitalTexterin für Homepages, Firmenphilosophien, Kolumnen und Bewerbungen; Nougatesserin und Motorradfahrerin, Freigeist und Klartextsprecherin

 

 

 

 

 

Bei Facebook sind immer nur die anderen erfolgreich
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24 Gedanken zu „Bei Facebook sind immer nur die anderen erfolgreich

  • 26. August 2016 um 12:00
    Permalink

    Hallo Elke,

    klasse Text .. so läufts.

    Was noch in die Richtung „geht gar nicht“ gehört:
    Einer Gruppe beitreten, Werbung posten und gleich wieder austreten oder eine Frage stellen und wenn sie beantwortet ist gleich wieder löschen, damit ja kein anderer die Tipps lesen kann … 🙂

    Antworten
    • 26. August 2016 um 20:53
      Permalink

      oh ja, Henning, so ist es. Aber diesen Artikel darüber habe ich im letzten Jahr geschrieben, also scheint es ein Evergreen zu sein. Ich sortiere mal allmählich nach Evergreen-Content 🙂 Machen wir beide ein Buch draus, Not to do auf FB. Schon erstaunlich, dass es immer wieder und nochmal und nochmal vorkommt. Gar nicht mal so selten. Sag mal, hast Du nen gescheiten Link zu jimdo? Sofern Du mehr Tipps für die GÖNN DIR Liste, ich bin dankbar dafür. Bin heute zu Recht gerüffelt worden, dass ich nichts für den Mac dabei habe 😉 das stimmt. Ich habe keinen und deshalb entzog sich das meinem Focus. Also, freu mich immer, von Dir zu hören / lesen. Herzlichst Elke

      Antworten
  • 28. August 2016 um 9:05
    Permalink

    Liebe Elke

    Großartig geschrieben.

    Zu Beginn meiner Selbständigkeit dachte ich, dass eben genau diese Menschen erfolgreich sind und alle Geld verdienen.

    Doch heute glaube ich zu wissen, dass es zu 90 % eben nicht der Fall ist.

    Was mich früher nervös gemacht hat, macht mich heute stärker.

    Ich will gar nix privates posten, denn ich denke immer, dass es die anderen sowieso nicht interessiert. Dafür brauche ich nämlich auch kein like.

    Ich schaue neben meinen Zitatposts, dass ich neugierig machen kann und gleichzeitig ein Mehrwert liefere.

    Ob dies immer klappt???? Zumindest immer öfter.

    Elke, du bist spitze!! Danke, dass Du immer so herrlich intuitiv schreibst.

    Liebe Grüße Filiz

    Antworten
    • 2. September 2016 um 17:16
      Permalink

      Danke Filiz, weißt ja, ich kann gar nicht anders. An sich wollte ich einen ganz anderen Artikel schreiben aber dieser floss einfach so aus der Feder. Du machst das schon alles richtig, ich finde die Mischung Deiner Posts immer recht gelungen. Ein bisken Filiz, ein bisken Business, ein bisken Humor und viel Mehrwert. Da gibt es nix zu moppern. Danke für Deinen Kommentar liebe Filiz. Fühl Dich mal kurz umarmt.

      Antworten
  • 28. August 2016 um 12:26
    Permalink

    Auch wenn es ein Evergreen zu sein scheint, dein Artikel hat nichts, aber auch gar nichts an Aktualität verloren.
    Im Gegenteil, es scheint immer mehr Menschen zu geben, die auf den Zug „ich poste mal irgendetwas, wird schon irgendwen interessieren“ und spammen so die Leute zu, dass wirklich gut recherchierte und mit viel Mehrwert gespickte Artikel oder posts in dieser Masse untergehen.
    Wie schön ist es oder wäre es, wenn man sich wieder auf mehr Qualität anstatt Quantität besinnen würde.
    Du gehörst schon dazu. 🙂
    Herzliche Grüße
    Sabine

    Antworten
  • 29. August 2016 um 5:49
    Permalink

    Cooler Artikel, sehr treffend!!! Besonders gefallen haben mir die „Facebook-Mysterie-Posts“ – sieht man sehr häufig. Fühle mich immer etwas verschaukelt, wenn ich sowas lese. Oder die Posts mit nur superspärlichen Informationen, die (gezielt) Insiderwissen voraussetzen. Das kommt dann so rüber, als wenn derjenige mit anderen in Deiner Gegenwart (im echten Leben) hinter vorgehaltener Hand rumtuscheln würde. Das lässt einen als Leser schön dumm dastehen… Merkt man sich.
    LG Kirsten

    Antworten
    • 2. September 2016 um 17:13
      Permalink

      Sehr gerne Kirsten, der Vergleich gefällt mir supergut mit dem Tuscheln, genau so empfinde es auch oft, so macht das doch keinen Spaß. Danke für Deinen Kommentar, ich muss mal bisken schnüffeln gehen bei Dir…bluewin hört sich interessant an. Wir sehen uns also „bei Dir“. Herzliche Grüße Elke

      Antworten
  • 29. August 2016 um 6:35
    Permalink

    Hallo Elke,

    danke für deinen Artikel.

    Oft wird einfach vergessen, dass vor dem Erfolg Arbeit steht – auch wenn man sie nicht unbedingt sieht.
    Danke fürs erinnern und die Tipps, wie man es besser machen kann.

    Liebe Grüße
    Michaela

    Antworten
  • 29. August 2016 um 12:12
    Permalink

    Liebe Elke,

    ich mag die gerade, direkte Art Deiner Texte sehr.
    Auch diesmal musste ich grinsen bei dem einen oder anderen „Don´t“. Obwohl eigentlich alle genannten Fakten auf der Hand liegen- geb ich zu, dass ich den einen oder anderen Fehler auch schon gemacht habe.
    Ups!

    Nun bin ich schlauer. Wieder was gelernt. Danke! Herzliche Grüße, Claudia

    Antworten
  • 29. August 2016 um 12:17
    Permalink

    Hallo Elke,

    ein super Beitrag aus der Kategorie „das musste mal gesagt werden“!

    Insbesondere die kryptischen Status-Updates gehen mir auch gehörig gegen den Strich. Das will niemand in seiner Timeline sehen. Ich teile Deinen Beitrag gleich auch noch auf meiner Facebook-Seite und in meinen beiden Gruppen und sage ein herzliches Dankeschön für Deine Denkanstöße.

    Zauberhafte Grüße
    Birgit

    Antworten
    • 2. September 2016 um 17:11
      Permalink

      ja, sehe ich genau so. Das ist echt so ein Psychospielchen, kann ich gar nicht leiden. Freue mich, dass Dir die Denkanstösse gefallen, obschon Du ja mehr die Marketingkönigin bist ;-), deshalb fühle ich mich schon „gebauchpinselt“, danke dafür. Das tut ja mal richtig gut.Dann schaue ich gleich mal, welche Gruppen Du noch so hast und ob ich dabei bin… Danke Dir sehr fürs Teilen und kommentieren, Birgit. Herzliche Grüße Elke

      Antworten
  • 29. August 2016 um 16:58
    Permalink

    Danke für diesen Beitrag, Elke, den ich schon recht hilfreich finde.
    Aber weiß Du, als Anfängerin ist das ganz schön schwierig.
    Ich poste z.B. kaum etwas Privates, weil ich noch kein Gefühl dafür entwickelt habe, was ich mitteilen möchte, das für andere interessant ist, die mich gar nicht kennen.
    Auf der Fanpage frei zu posten, fällt mir auch nicht leicht, weil ich zu Beginn meiner Aktivitäten gelesen habe, dass ich keine Rechte auf die von mir auf FB geposteten Beiträge mehr habe und es folglich besser sei, Blogbeiträge zu schreiben und von der Fanpage darauf zu verlinken.
    Die Moral von der Geschichte ist, dass der Umgang mit dem medium fremd ist, nicht nur, was die Handhabung anbelangt, sondern auch, welche Verhaltenscodices es gibt.
    Und, seien wir doch mal ehrlich, wer traut sich denn wirklich abweichende Meinungen zu äußern, Kritik zu üben oder etwas so zu hinterfragen, dass es keine klaren Antworten darauf gibt.
    Es ist ja nicht gerade eine Plattform, auf der wir uns so viel Zeit nehmen, etwas auszudiskutieren.
    Da kann man leicht falsch verstanden werden.
    Wer möchte das ausgerechnet auf FB riskieren?
    Ich offensichtlich nicht, sonst würde ich das hier nicht schreiben.
    Es gibt aber Ausnahmen …
    Und es macht Arbeit, Kommentare zu schreiben. Daher lesen wir wohl so oft nur „genau“, „Danke für den Beitrag“ oder „schöner Artikel“.

    Antworten
    • 2. September 2016 um 16:55
      Permalink

      Grüß Dich Brigitte, Du hast (leider) in allen Punkten Recht. Aber zu Punkt 1: um herauszufinden, was für andere, die Dich nicht kennen, interessant ist, hast Du unendliche Möglichkeiten, fang erst Mal mit zielgruppenspezifischen Dingen an. Jeder Post sollte eine Hürde Deiner Zielgruppe aufgreifen, reicht ja auch am Anfang eine Frage zu stellen und zu schauen, wer antwortet oder ein Zitat (aber es sollten wirklich tolle Zitate sein, nicht die mit 3 Meter Bart) Oder stelle ein Zitat in Frage oder eine gängige Meinung, dann entwickelst Du ein Gefühl dafür, was ankommt. Zu PUnkt 2: Rechte bei FB, ich achte da nicht drauf, sollen sie doch Rechte daran haben.Punkt 3. Ausdiskutieren: doch, das gibt es, sehr ausführlich sogar, aber nur in Gruppen. Da kannst Du alles hineinstellen, was zur jeweiligen Gruppe passt und je öfter Du das machst, um so mehr machst Du auf Dich aufmerksam. Hilf ruhig auch mal branchenfremd weiter, wenn Du eine Kompetenz hast, die dort erfragt ist. Punkt 4 Risiko: sehe ich etwas anders. Du musst etwas riskieren, sonst kannst Du Dich nicht positionieren, ich würd nur drauf achten ob es lohnt, nicht überall muss man mitmischen.Vorsicht ist geboten, weil aktuell politisch, sozialkritischen oder religiösen Themen, es sei denn, Du bist Experte auf diesen Gebieten, ansonsten nur, wenn es mit Deinem Business zu tun hat. Klar,es gibt auch radikale Kommentargeber und sehr radikale Meinungen zu allen Themen- aber hier würde ich immer bei mir und meiner Schreibstimme bleiben, nicht provozieren lassen, immer würdigend und lieber fragend als so richtig einen „rauszuhauen“ 🙂 Letzter Punkt: Kurze Kommentare sind auch wertvoll, bedankt sich jemand einfach für Deinen Beitrag, weißt Du, aha er interessiert sich für meinen Beitrag bzw. das Thema. dann Beitrag speichern und schauen, dass Du genau dort wieder anknüpfst. Oder fragen: was hat Dir besonders daran gefallen? Und schon bist Du im Dialog und generierst evtl. mit der Zeit einen Fan 🙂 Ich danke Dir für Deine Offenheit und Dein Vertrauen. Ach ja, es macht Arbeit…aber wenn Du weißt, was Du erreichen möchtest, lohnt sich das auch. Ist Dein Ziel viele Follower zu haben oder Qualität vor Quantität oder möchtest Du Dein Thema platzieren? Danach richtet sich dann der Zeitaufwand. Herzliche Grüße Elke

      Antworten
  • 29. August 2016 um 21:16
    Permalink

    Hallo Elke,
    Danke für diesen inspirierenden Artikel. Gut, das alles mal im Überblick zu sehen.
    Herzliche Grüße
    Ina

    Antworten
    • 2. September 2016 um 16:42
      Permalink

      Ja Ina, das denke ich auch, es gibt doch noch immer zu viele FB Nutzer, denen gar nicht klar ist, was das Zahlmittel auf FB ist und die sich gar keine Gedanken darüber machen, ob sie möglicherweise wertvolle Antworten für andere hätten. nicht böswillig, einfach so aus Unwissenheit Das ist sehr schade, es ist doch genug Potential vorhanden. wenn wir das jetzt alle richtig kanalisieren, werden wir auch unsere Sichtbarkeit erhöhen und uns eine Reputation aufbauen. was meinst Du? Herzliche Grüße Elke

      Antworten
  • 31. August 2016 um 7:59
    Permalink

    Liebe Elke,
    vielen Dank für deine Tipps! Es macht wirklich einen großen Unterschied, mit welcher Intention man Facebook nutzt. Rein beruflich oder rein privat – frage mich gerade, ob halb privat, halb professionell überhaupt geht… die Mischung macht’s? Was meinst du?

    Viele Grüße, Carla

    Antworten
    • 2. September 2016 um 16:40
      Permalink

      Hallo Stefanie, gute Frage, ich denke, wenn es rein privat genutzt wird, ist es nicht ganz so wichtig, ob und wie man teilt, liked und kommentiert. Aber im beruflichen Kontext ist es enorm wichtig, was Du postest. Ich stelle mir immer die Frage ob die gerade aktuelle politische, soziale oder sozialkritische Diskussion etwas mit meinem Business zu tun hat oder nicht -ob es lohnt, sich einzumischen oder ich alles noch schlimmer mache. Wenn ich zu dem Entschluss komme, mich einmischen zu müssen, dann mache ich dies nur über das private Profil, niemals über eine Businessseite. Auch die Art des Posts überlege ich mir gut, will ich provozieren oder lieber gute Laune verbreiten,muss ich überall meinen Senf dazugeben? Habe ich überhaupt genügend Hintergrundwissen um mitreden zu können? Aber ja, es kommt vor, dass etwas einfach raus will… dann mache ich es auch ;-)Schließlich will ich Klartextsprecher bleiben.. Danke Carla für Deinen Kommentar und herzliche Grüße

      Antworten
  • 3. September 2016 um 6:49
    Permalink

    Liebe Elke,
    ach, das hast du mal wieder wunderbar auf den Punkt gebracht! Allzu oft sind die sozialen Medien ja leider nur wenig sozial. Ja, es kostet Zeit, wenn man Beiträge von anderen Aussicht, die teilenswert sind, Komentare hinterlässt, sich Gedanken über passende Postings macht. Aber: Es kostet NUR Zeit! Und es lohnt sich. Sonst kann an es gleich bleiben lassen.
    Und man muss ein Gefühl dafür entwickeln, was geht und was ankommt und was eben nicht. Anfangs fand ich das auch schwierig. Ich habe viel probiert und bin immer noch am Ausprobieren. Aber es macht ja auch Spaß. Und man sollte sich manchmal auch von dem Gedanken einer möglichst großen Reichweite verabschieden, denn wenn man nur einer Person mit einem Posting helfen kann, dann ist es letzten Endes doch zweitrangig, ob man eine Reichweite von 50 oder 5.000 Personen hat. Aber zu dem Thema hast du ja auch schon geschrieben.
    Ganz liebe Grüße und danke für den tollen Artikel! Elke

    Antworten
    • 6. September 2016 um 18:42
      Permalink

      Ja guck, Elke, das sehe ich ganz genau wie Du. Wenn wir einem Menschen helfen können ist es ein Erfolg. Ich glaube ja immer noch daran, dass Deine Artikel von genau den Richtigen gefunden werden, ein bisken was muss man schon dafür tun, klar. Ist dies denn nicht der Grund der sozialen Medien, das man sozial interagiert für Menschen von Menschen. Wer dazu keine Lust hat, ist möglicherweise nicht so kompatibel mit den Medien 🙂 Sehr schön auf den Punkt gebracht von Dir: es kostet NUR Zeit. Das ist der Spieleinsatz, nicht mehr und nicht weniger. Danke für Deinen Kommentar und sehr herzliche Grüße sendet Mindset-Ninja Elke

      Antworten
  • 14. September 2016 um 8:59
    Permalink

    Danke, Elke, für deinen Beitrag. Mit dem hast du mir einige Unsicherheiten genommen, denn ich bin immer ein wenig befremdet, wenn andere Unternehmerinnen darüber posten, wo sie gerade sind und was sie dort machen und mit wem und Sonne und Essen und ???

    Ich versteh dann nicht, was das soll. Klar, vielleicht hilft es, sich als Person zu zeigen. Ich bin jedoch nicht so. Zwar hab ich kein Problem, mich als Person zu zeigen, aber wieso soll ich mein Privatleben öffentlich machen?

    Vielleicht liegt das daran, dass ich ein sehr privates Thema mit meinem Unternehmen coache (weibliche Sexualität). Da vermischen sicherlich im Kopf vieler Menschen meine Privatsphäre mit meiner Offenheit als Coach.

    Jetzt weiß ich, dass ich nichts falsch mache, wenn ich mein Mittagessen nicht poste 😉
    Danke!
    Claudia

    Antworten
    • 28. September 2016 um 20:33
      Permalink

      Ganz genau Claudia, sehe ich ganz genau so. Ich frage mich auch immer, was die anderen mir damit sagen wollen.Soll ich neidisch werden, weil sie in einer VIP Lounge mit jemandem sitzen, der ein seeehr teures Coaching gebucht hat oder welchen Urlaub sie sich leisten können oder welches Auto sie fahren. Hm. Schade, aber Neid kommt bei mir nicht vor. Genau wie Du frage ich mich dann immer: brauchen die das? Während wir mit unseren Klienten in unserem Büro sitzen und arbeiten oder was? Naja, wie dem auch sei. Ich freue mich, dass auch Du Dich gegen Essenposts wehrst und bei Deinen sensiblen Themen bietet es sich natürlich an, das Private mehr im Hintergrund zu lassen. Es gibt Gebiete, da ist es toll heraus zu gehen mit Urlaubsposts, als Traveller oder so.;-) Also, wir machen einfach weiter so wie bisher, gell? Ganz herzlichen Dank für Dein Feedback und das Du Dir die Zeit genommen hast, mir einen Kommentar zu hinterlassen. Fröhliche Grüße sendet Dir die Elke

      Antworten
  • 26. Januar 2017 um 13:39
    Permalink

    Danke für diesen Artikel – ich fand ihn so toll, dass ich ihn sofort geteilt habe.
    Gerade für Anfänger ist das oft total verwirrend, was soll ich wann posten, wann nervt’s, was darf ich auf keinen Fall tun?
    Liebe Grüße,
    Frauke

    Antworten
  • 25. Oktober 2017 um 10:04
    Permalink

    Noch immer aktueller denn je, liebe Elke!
    Jetzt kommen noch die nach Aufmerksamkeit heischenden Farbkleckse dazu, die ein Alleinstellungsmerkmal nicht ersetzen. Am Ende des Tages steht ein echter Kontakt da, und genau da wird auch ein echter Kunde realistisch sein…
    Auf weitere, gute Social Media – Erlebnisse!
    Ninjagruß,
    BrainPetra

    Antworten
    • 9. November 2017 um 14:07
      Permalink

      Petra, genau so sehe ich es auch. Danke für diesen Kommentar und das Du Dir die Zeit dafür genommen hast. Wir werden beide gute Social Media Erlebnisse haben Ninja and the brain, Weltherrschaft 😉 Liebe Grüße Elke

      Antworten

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