Du bestimmst ob wir Dein Produkt haben WOLLEN

Warum Deine Dienstleistung oder Dein Produkt zu Dir passen muss und wie Du das hinkriegst, zeige ich Dir in diesem Artikel, natürlich biete ich Dir hier auch Lösungen und einen Mindset-Tipp aus den Kreativitätstechniken, gegen Betriebsblindheit. Denn alles, was Du tust oder lässt, hat eine bestimmte Wirkung.

Positionierung ist Haltung

Ganz gleich ob Du Unternehmer, Entertainer, Comedian bist, Du solltest die Risiken und Nebenwirkungen Deiner Positionierung, Deiner Botschaften, Deiner Marke kennen.

Bist Du wahrnehmbar und sichtbar als Unternehmer und versteckst Dich weder hinter Deiner Webseite noch hinter Deinem Produkt? Ist Deine Haltung erkennbar?

Vorausgesetzt natürlich, Du schreibst nicht unter einem Pseudonym und lebst irgendwo als Autor, der offiziell Raketenphysikfachbücher herausgibt und nebenher heimlich, still und leise Liebesromane verfasst. In diesem Fall legst Du Dir zwei Identitäten zu und musst dann auch jede völlig anders darstellen können.

Egal, welche Identität zu bedienst, Deine Identität formt die Botschaft, die Botschaft prägt die Marke, die Marke ist Deine Positionierung, das Ganze ist DEIN Branding.

Was steckt hinter einer Marke

Eine Marke ist die Summe aller Vorstellungen, die ein Markenname oder ein Markenzeichen bei uns weckt, bzw. beim Kunden hervorrufen soll, um die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens anderen Angeboten unterscheidet.

Wir haben also eine gewisse Vorstellung von Dir oder Deinem Produkt auf Grund des Namens, Erscheinungsbildes, der Beschreibung der Botschaft, deshalb ist es so interessant, wer dahinter steckt.

Wir wollen wissen, ob das Produkt diesen Vorstellungen gerecht wird. Wir sind neugierig, wollen keinen Fehler machen, uns auch nicht auf die falsche Seite schlagen.

Wir möchten uns identifizieren –über die Dinge, die wir kaufen und /oder besitzen.

Zu einer bestimmten Gruppe gehören oder uns deutlich davon abgrenzen.

Deine Haltung

Du findest, das ist „weit hergeholt“? Okay, machen wir einen Test.
Angenommen Du kämpfst aktiv gegen Kinderarbeit und Hungersnot. Deine Lieblingsjeansmarke (garantiert aus deutschen Stoffen und auch in Deutschland hergestellt) wird von jemand anderem aufgekauft.
Die Jeans sieht genau so aus, fühlt sich genau so an wie die, die Du im Schrank hast-aber… sie wird nun in Indonesien produziert-von Kinderhänden. Kaufst Du sie?

 

Spürst Du diese Werteverschiebung?

Darum geht es.

Deshalb macht es schon Sinn für alle Interessenten Deiner Dienstleistung oder Deines Produktes, zu erkennen, wer hinter dem Produkt steht, für was brennt dieser Mensch und warum. Kann ich mich als Verbraucher mit diesem Produkt identifizieren? Muss ich das überhaupt?

 

Wikipedia sagt: Die Positionierung im Marketing bezeichnet das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet.
Positionierung (Marketing) – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Positionierung_(Marketing)

 

Bleibt also zu klären, was Dich, Deine Dienstleistung oder Dein Produkt von anderen unterscheidet.
Was tut es für Deinen Kunden? Wer ist er, wenn er es benutzt oder besitzt.
Heißt das, erst dann, wenn ich all diese Punkte für mich geklärt habe, kaufe ich. Das hört sich nun an, als wäre es ein verdammt langer Weg zu Deinem Angebot und ich bräuchte ebenso lange um mich dafür oder dagegen zu entscheiden.

Nein, dem ist nicht so. Eine Kaufentscheidung geschieht innerhalb von Sekunden, oder?
Nein, auch das stimmt nicht.

Es läuft ganz anders.
„Service heißt, das ganze Geschäft mit den Augen des Kunden zu sehen.“ – Axel Haitzer

 

Ich führe Dich mal kurz und knackig anhand dieses Beispiels durch so einen Prozess.
Wie machst Du das, wenn Du Dir ein Auto kaufst? Dann hast Du dieses Auto vermutlich vorher irgendwo schon mal gesehen.

Auf der Autobahn, in einer Fachzeitschrift, auf einer Messe, in Deinem Bekanntenkreis, klar, sonst wüsstest du ja nicht, welches Auto Dich interessiert.
Noch gibt es ja-dem Himmel sei Dank- keinen Autodiscounter, der alle Marken führt. Hier gibt es noch echte MARKEN-Unternehmungen. So hat Porsche ein anderes Verkaufsambiente in seinen Ausstellungshäusern und Geschäften und Büros als Audi, VW ein anderes als Chevrolet usw.

Gut, entscheidet nun das Interieur darüber, bei wem Du Dein Geld lässt? Nein, auch nicht.
Aber es stimmt Dich auf jeden Fall irgendwie (psychologisch) ein. Und das soll es ja auch.
So, nehmen wir also an, Du hast Dich für irgendein Auto entschieden, wo kaufst Du es nun?

Illusionen zerstören

Positionierung hat im besten Fall mit der Optimierung der Erwartenshaltung zu tun
Es gibt in jeder Stadt mehrere Anbieter DEINER Automarke und zunächst einmal wird dieser Neuwagen überall zum gleichen Preis angeboten. Das kann also auch kein Auswahlkriterium sein.
Um es abzukürzen, Du weißt schon worauf ich hinaus will, es wird sich entweder um eine Empfehlung handeln oder um den Sympathiefaktor.

Handelt es sich um eine Empfehlung, wirst Du dennoch nicht bei diesem Verkäufer oder dieser Verkäuferin kaufen, wenn sie Dir unsympathisch ist, da kann Dein Empfehlungsgeber noch so sehr geschwärmt haben, es nutzt nichts, Dich stößt irgendetwas an der Persönlichkeit (meist an dem Auftreten dieser Person) des anderen ab oder an seinem Umgang mit Dir.
Ende der Verkaufsgeschichte.

Du wirst vermutlich sogar bereit sein, ein paar Scheine mehr bezahlen als bei Ersterem, wenn Dir nur derjenige, der sich richtig um Dich kümmert, sympathisch ist. Und wann ist er Dir sympathisch? Na klar, wenn er Deine Erwartungen erfüllt oder besser noch, eine Schüppe mehr drauflegt, als Du erwartest.

Und wie Du sympathisch wirkst, da gibt es etliche Bücher drüber oder auch ein Coaching bei mir 😉

In Beispiel oben bist Du also über die Marke zum Menschen gekommen. Die Marke verspricht Dir beispielsweise in einer extrem sportlichen Liga unterwegs zu sein oder auch in einer sehr elitären Liga oder aber eben der absolut lässigen aber umweltbewussten Liga, wie auch immer. Und das sollte der Anbieter/Verkäufer auch verkörpern.

Marke Mensch – Mensch Marke

Das Bild muss stimmen. Hat das Verkaufspersonal in der hochpreisigen Klasse billige, schlechtsitzende Kostüme oder Anzüge an, der angebotene Kaffee ist reine Plörre mit eingepacktem Billigkeks und die Tasse weist auch schon diverse Haarrisse auf… wirst Du hier nicht kaufen.

Dein Vertrauen steht auf keinem gutem Fundament-weil diese ambivalenten Hinweise es irritieren.

Umgekehrt genauso, hat der Verkäufer des umweltbewussten Autos Hirschlederschuhe und ein Nappajacket an, während sich auf seinem Schreibtisch Palmölprodukte stapeln, “kaufst“ Du ihm im wahrsten Sinne des Wortes nichts ab.

Wenn der Sportligaverkäufer sich mühsam aus seinem Sessel erhebt, recht gemächlich auf Dich zukommt, Dir einen Hibiskus-Lavendeltee anbietet und sehr gesundheitsbewusstes, orthopädisch einwandfreies Schuhwerk aufweist, während er Dir was von müden, steifen Knochen erzählt, dann wirst du bei ihm auf keinen Fall Deinen, spritzigen, rassigen Sportwagen kaufen.

Erwartung enttäuscht

Deine Erwartenshaltung liegt keuchend auf dem Boden und bittet um Gnade. Hier ist nichts authentisch, hier ist nichts stringent, das packt unser Hirn nicht.
Das mag oberflächlich klingen aber so sind wir Menschen nun einmal. Alle.

Der Wettbewerb der Werte wird wichtiger als der Wettbewerb der Preise. – Mirjam Hauser

Wonach sonst sollten wir denn unsere Urteile fällen?
Und da sind wir mitten drin im Unternehmermindset –Thema. Deiner Wirkung.

Bezieh Stellung

Prüfe Dein Image

Deine Aufgabe wird es also sein, Dir sehr klar zu machen, wer Du sein willst.  Spiegelt sich das in Deinen Räumen, in Deinem Webauftritt, Deinen Visitenkarten, Deiner Werbung, Deinen Posts, Deinen Aktionstagen, Deinen Geschäftspapieren (Flyer, Aufsteller, Rechnungen, Angeboten…) und Deinem Netzwerk wieder?

Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt, ist falsch positioniert. – Peter Sawtschenko

 

Du musst es leben

Egal, wer Du sein möchtest, Entertainer der Kunden, Comedian, Heiler, Naturfreak, analytischer Unternehmer, lässiger Newcomer, digitaler Nomade, egal wofür Du stehst, tu es immer und überall.

Lebe es immer. Sonst wirkst Du mit der Zeit unglaubwürdig. Speziell über Social Media fällt das sehr schnell auf.
Deine Vision, Deine Mission und Dein komplettes Business wird dann sehr schnell angezweifelt.
Zu Recht? Ich bin der Meinung, ja.

 

Der Kunde merkt, ob Du das schnelle Geld mit einem Trend machen möchtest oder eine Soul-Vision hast. Und jetzt mal unter uns, nur darauf kommt es an.

Wir kaufen keine Produkte, wir kaufen das, was wir uns wünschen zu sein. Wir kaufen Erlebnisse, Wirkungen, Image, Spirit, keine Produkte.

 

Traust Du Claus Hipp zu, dass er seine Babynahrung mit Pestiziden versetzt?
Nein, denn er hat die Marke und manifestiert seine Vision in seiner Person, in seinen Auftritten, in seinen Fachberichten, auf der Homepage, eben überall. Er steht wirklich mit „seinem Namen“ für seine Vision und das dürfen wir uns gerne abschauen.

 

Konsequenz ist das Zauberwort

Zweifelhafte Fernsehauftritte und eine skandalträchtige Biografie sorgten dafür, dass Daimler sich von Ex-Tennisstar Boris Becker als Markenbotschafter trennte.

Hingegen ist Michael Schumacher – selbst, als er im künstlichen Koma lag, Markenbotschafter für Mercedes geblieben. Du ahnst warum, richtig?

Selbstverständlich helfe ich Dir auch bei der Lösung, lies einfach hier weiter…

Positionierung ist Haltung

Nimmt der Kunde, Klient, Patient, Coachee Dir Deine Haltung ab?

Lebst Du sie? Stehst du dahinter?

Will der Käufer ein wenig so sein wie Du?

Schaffst Du das Ambiente, welches zu 100 Prozent zu Dir passt?

Das gilt für Deinen Webauftritt, Deine Posts, Kommentare, Artikel, Fotos, Bilder, Sprüche, Zitate und natürlich auch für Deine Offlinetreffen.

Wenn nicht, wird es schwer werden, dieses zu verkaufen.

Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten. – John Hegarty

 

Hast Du ein Produkt, in dem Dein Spirit enthalten ist?

Mach jetzt den Selbsttest und überprüfe Deine Räumlichkeiten, Deine Webseite, Deinen Facebookauftritt, Deine Produkte, Dich, Dein Outfit, Deine Ausstattung.

Sieh es Dir aus der Kundenperspektive an. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, falls Du ein Studio, eine Praxis oder ein Büro hast. Setz Dich auf den Kundenwarteplatz. Schau Dir Deine Räumlichkeiten vom Parkplatz aus an.
Auch gut eignet sich die Konkurrenzbrille. Wie nimmt diese Dich wahr, wenn sie einen „Späher“ aussenden würde, einen Testkunden anrufen lässt, Deine Räumlichkeiten anschauen lässt.

Was werden sie über Dich sagen.
Das Gleiche gilt für Deine Imagebroschüren, Homepage, Blog, Visitenkarten, Terminplaner, Schreibgerät.
Ich sage nicht, dass es vom Designer sein soll, es muss aber zu Deinem Business passen, zur Seele Deines Unternehmens.

So kannst Du sehr gut Schwachpunkte aufspüren, wenn Du Angst hast, betriebsblind geworden zu sein, das klappt auch nach Jahren noch 😉

 

Apfel – Methode

Probiere mal die Apfel-Methode als Kreativitätstechnik aus, das kannst Du zunächst allein machen. Notiere Dir Deine eigenen Ergebnisse, nur notieren, nicht werten. Wenn Du alles zusammengetragen hast, nimm 3-4 verschiedene Personen mit zur Apfelauslese und gehe diesen Prozess noch einmal durch.

A steht für Assoziationen, eine grundlegende Technik für die Ideenfindung

P ist der Perspektivenwechsel, bei dem durch einen Rollenwechsel neue Ideen entstehen.

F wie Fragetechniken, fragt nach dem Unbekannten .(„Was weiß ich über das Thema nicht?“).

E bedeutet Ebenenwechsel und hilft als Technik dann weiter, wenn eine existierende Lösung auf neue Bereiche angewendet werden soll: Konkrete Fragestellung abstrahieren, Antworten finden, wieder zurück und konkretisieren. (Produktneueinführung, Geschäftserweiterung, Mehrwert liefern usw.)

L für Lotteriemethode bringt Zufallsinspirationen ins Spiel und macht am meisten Spaß.

 

Möchtest Du mehr über diese Methode wissen? Dann hinterlasse mir einen Kommentar hier auf dem Blog und Du erhältst in Kürze ein Methodenblatt zu dieser –und wenn Du magst- zu weiteren Kreativitätstechniken.

Die schönste Mindsetarbeit, wie ich finde. Schreib mir gerne ob Du mehr über Kreativitätstechniken erfahren möchtest, dann kreiere ich für Dich gern ein kostenloses Tutorial. Dein Mindset-Ninja Elke

Du willst jetzt durchstarten, den A… hochkriegen und Dein Ding endlich durchziehen? Dann hol Dir einfach mein Freebie, hier findest Du wertvolle Inputs, die Dich online und offline weiterbringen. Es gibt auch immer wieder mal neue Freebies. Schau gern des Öfteren vorbei. Freu mich auf Dich.

Oder wenn Du keine Freebies und/oder Newsletter magst, dann komm gerne hier in meine Facebook-Gruppe, zu den Menschen,  die ebenfalls ernsthaft an ihrem Mindset arbeiten und sich zudem noch  gegenseitig unterstützen mit Herzblut, Leidenschaft, wahnsinnig viel Engagement und Humor.


Ninjagruß

Elke Dola ist ein Mindset-Ninja für Körpersprache und Gesichterlesen, Kommunikation und Ausstrahlung, gepr. psych. Beraterin/Coach (Dr. Migge), Wirksamkeitstrainerin, Dozentin, Trainerin, Speaker und zert. Referentin Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit (DAPR), Inhaberin der Onlineakademie Akademiedigital, Texterin für Homepages, Firmenphilosophien, sie schreibt Kolumnen im Onlinemagazin Mission Herzensprojekte von Bettina Schott und Bewerbungsschreiberin,  Nougatesserin und Motorradfahrerin, Freigeist und Klartextsprecherin, Bloggerin und Gruppeninhaberin der Mindset-Ninjas